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1. Schweizerische Segway Laubbläser Turnier – Ein erster Eindruck

Der Weg an das 1. Schweizerische Segway Laubbläser Polo, kurz #sslbp genannt, hat sich bei weitem gelohnt. Interlaken verwöhnt die Teilnehmer und Zuschauer des von Pixelfreund, Bloggingtom und Leumund innert kürzester Zeit organisierten Anlasses, mit schönstem Wetter. Im Moment stehen wir vor dem Halbfinal und ich bin gespannt wie es weitergehen wird. Fürs erste Mal ein Pic von Bloggingtom in hartem Einsatz. Weitere Berichterstattung wird noch in allen möglichen Medien folgen.

Bloggingtom in Action

Bloggingtom in Action

Kundendienste im Test – Goldene Niete für Sunrise

sunr_logoVor kurzer Zeit habe ich von Windows zu Ubuntu als Betriebssystem gewechselt. Bei dieser Gelegenheit hatte ich unfreiwillig die Möglichkeit, vier Kundendienste auf ihre Tauglichkeit zu testen.

Unter Windows setzte ich noch UBS Pay ein, um die Elektronischen Rechnungen aus PayNet freizugeben. Da ich die normalen Zahlungen schon seit längerem direkt über das Webbanking der UBS mache, wollte ich beim Systemwechsel fortan auf UBS Pay verzichten. Ich dachte vor dem Wechsel auf Ubuntu nicht daran, noch die offenen PayNet-Rechnungen freizugeben und stellte nach dem Wechsel fest, dass sich diese Rechnungen nicht im Web freischalten lassen. Nach einem Mail an den UBS-Support meldete sich am darauf folgenden Tag der Support und bestätigte die Umstellung. Die neuen Rechnungen würde ich jetzt im UBS Webbanking bearbeiten können.

Schnelle problemlose Reaktion zeichnen den Support aus. Ich hatte nun nur noch das Problem, dass ich die Rechnungen, die noch offen waren, nicht freigeben konnte. Das hiess für mich, dass ich von den betroffenen Partnern die Zahlungsinformationen haben musste, am besten in Form einer Rechnung mit Einzahlungsschein. Dies sollte man meinen, sollte ja nicht so schwierig sein. Zeit für einen Test des Kundendienstes!

Cablecom

Wartezeit betrug ca. 2 Minuten und nach Schilderung des Problems wurde mir eine Rechnungskopie per Post zugesichert, die 2 Tage später auch eintraf. Bei Cablecom also nichts zu motzen.

Visa

Hier wartete ich ganze 4 Minuten. Auch hier bekam ich die geforderte Rechnungskopie am übernächsten Tag. Auch voll erfüllt.

Sunrise

Hier ging es, mit Fr. 25.90 um den kleinsten Betrag. Per Telefon ist es mir nicht gelungen einen Kundenberater an den Draht zu kriegen. Vermutlich bin ich dort Z-Kunde. Dafür konnte ich per „Nummernroboter“ eine Kopie der Rechnung bestellen. Ich kam mir vor, wie Al Bundy beim Bestellen von Ersatzteilen für seinen alten Dodge.

Damit war aber das Problem nicht gelöst. Die Rechnung kam ganze 7 Tage später per Post. Aber leider ohne Einzahlungsschein und Kontoinformationen. Ich war also immer noch gleich weit, ausser dass ich noch eine SMS-Mahnung bekommen habe, dass ich demnächst eine Mahnung mit Fr. 25.– Mahngebühr erhalten werde. Zur Erinnerung, der Rechnungsbetrag ist Fr. 25.90. Das SMS kam 9 Tage nach Ablauf der Zahlungsfrist.

Da ich sowieso nach Winterthur musste, ging ich also mit dem Problem nach Winterthur in den Sunrise Shop. Dort konnte ich die Rechnung auch nicht zahlen, aber dafür bekam ich einen Einzahlungsschein vom Verkäufer von Hand ausgefüllt. Mit diesem ging ich auf die Post und zahlte es am Schalter ein. Wusste schon bald nicht mehr, dass es das noch gibt. Mit der Quittung ging ich in den Laden zurück, wo die Quittung an die Buchhaltung gefaxt wurde, um die Auslösung einer kostenpflichtigen Mahnung zu verhindern.

Sunrise setzt also voll auf Kommunikation. Nur nicht mit dem Kunden. Ich hatte den Eindruck, Sunrise will jegliche Kontakt zu den Kunden unterbinden. Keine Telefonnummern in der Korrespondenz. Keine echten Menschen am Telefon, nirgends eine Mailadresse etc. Läuft dies bei anderen Firmen auch so? Habt ihr Beispiele?

Gillette, Wilkinson & Co. sind Halsabschneider

RasiermesserAm Samstag musste ich wieder mal neue Rasierklingen haben. Eigentlich sollte ich es ja so langsam wissen, dass jedes Jahr wieder neue, teurere Klingen auf den Markt kommen und die alten dann schlagartig nicht mehr im Handel sind.

Ich habe mir nun geschworen, dass ich mir nun noch einen letzten neuen Halter kaufen werde. Ja auch den 60%igen Aufschlag für die Klingen werde ich wohl oder übel schlucken. Und dann – in circa einem Jahr, wenn das Spiel von neuem beginnt und ich mich hoffentlich wieder mit dem rechten Arm rasieren kann, werde ich dann wohl auf das gute, alte Rasiermesser umsteigen. Da weder Vollbart noch Elektrorasierer mein Ding sind, wird mir wohl keine andere Option bleiben.

Habt ihr eine Empfehlung für Rassiermesser und Zubehör? Was haltet ihr von der Politik der Klingenhersteller?

Und Tschüss Windows XP – Hallo Ubuntu

ubuntu_logoLetzt Woche hatte ich die Nase gestrichen voll. Nachdem der PC jeweils 5-10 Minuten nach dem Login abgestürzt ist (nicht mal zu einem Bluescreen hats gereicht), habe ich mich entschlossen, diesem Elend ein Ende zu setzen.

Nach dem Formatieren sämtlicher Festplatten habe ich eine Ubuntu-CD in der aktuellsten Version, die ich mir in weiser Voraussicht schon gebrannt habe, reingeschoben und die Installation gestartet. Nach dem Beantworten von Sprache und Land/Zeitzone hat sich das Linux installiert und eine halbe Stunde später konnte ich mich einloggen. Noch schnell das Passwort für das WLan eingegeben und das Vergnügen konnte losgehen. OpenOffice schon drauf, Firefox schon drauf, meine Daten auf der externen Festplatte auch schon eingehängt. Was will man eigentlich mehr?

Nach der Installation habe ich vielleicht noch 1 Stunde damit zugebracht, den Desktop ein wenig anzupassen und ein paar zusätzliche Applikationen (Dreamweaver, Picasa, TweetDeck und ein paar Firefox-Add-ons) zu installieren. Ging alles problemlos und flüssiger als unter Windows.

Fazit

Ging alles sehr schnell, musste kein einziges Mal etwas an der Kommandozeile machen und das System läuft stabil. Es startet in 23 Sekunden auf, während Windows gegen 3 Minuten benötigte. Funktionen vermisse ich bisher keine, wenn ich die beiden Scanner, die ich eh nur sporadisch brauche, nicht mitzähle.

Meiner Meinung nach lässt sich Windows für den Normalbenutzer ohne weiteres durch Linux ersetzen. Ich bin mir am überlegen, ob ich das mit dem Windows 7 nicht einfach bleiben lasse und mir den nächsten PC ohne Betriebssystem kaufe.

Wie seht ihr das? Braucht man in der heutigen Zeit noch ein Windows?

Inglourious Basterds – Tarantino hat wieder zur Hochform gefunden

Nachdem ich gestern schon die Poken-Plättung aus terminlichen Gründen verpasst hatte und am Abend meine Jungs Peach Weber schauen wollten, habe ich beschlossen, dass ich mir Inglourious Basterds, den neuen Film von Quentin Tarantino anschaue.

inglourious-basterdsOffen gesagt hatte ich mir nicht viel davon versprochen. Ich habe im Vorfeld dazu keine Kritiken oder Teaser angesehen und wusste nur, das er im zweiten Weltkrieg spielt (hasse eigentlich Weltkriegsfilme) und das er in Deutschland gedreht wurde. Dazu kommt, dass mich der letzte Film, Death Proof,  von Tarantino total enttäuschte. Ich hatte ihn nicht mal fertig geschaut.

Anders dieser Film. Tarantino ist wirklich wieder in Hochform. Der Film packt einen von der ersten Sekunde an. Obwohl er sehr von den Dialogen lebt und die Actionszenen eher dünn gesät sind, taucht man völlig in Tarantinos Welt ein. Dazu kommt wieder der Tarantino eigene Humor dazu, der vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Die Schauspieler, nicht nur Brad Pitt, machen ihren Job grossartig, die Kameraführung erinnert Sergio Leone Filme oder an die Arbeiten von Michael Ballhaus und der Soundtrack ist sehr stimmig, obwohl er nicht den klassischen Film Soundtracks entspricht.

Ich finde den Film kultverdächtig und reihe ihn sicher kurz nach Pulp Fiction ein, wenn nicht sogar davor.

Ich im Hier und Jetzt

Wenn Ralph von pixelfreund.ch ein Stöckchen wirft, werfe ich halt mal meine Prinzipien über Bord und fange es auf.

Hier also mein Bild aus dem Geschäft in der Mittagspause. Das ganze im Lomo-Style, trotz einer 3 MegaPixel Kamera im Handy. Hört, hört kein IPhone!

DSC00771

Und so funktioniert das ganze:

1. Take a picture of yourself right now.
(Fotografiere Dich genau jetzt)

2. Don’t change your clothes, don’t fix your hair…just take a picture.
(Zieh Dich nicht um, richte nicht Dein Haar … mach einfach das Bild)

3. Post that picture with NO editing.
(Veröffentliche das Bild, ohne es zu bearbeiten)

4. Post these instructions with your picture (in your Blog).
(Veröffentliche diese Instruktionen mit dem Bild (in deinem Blog)

Dann wäre dies auch erledigt, gibt vielleicht ein gutes Karma und ich werde nicht als Hauswart wiedergeboren.

Streetparade – Schon lange ein Anachronismus

Am nächsten Samstag findet also die 18. Streetparade in Zürich statt. Ich bin mal gespannt, wie sie dieses Jahr von den Besucherzahlen her ausfallen wird.

streetp_zhIch war ja noch nie ein riesiger Freund dieses Events. Zu laut, zu viele Leute und zu viel Abfall. 3 Kriterien, die für mich genügen, diesem Event so fern wie möglich zu bleiben. Aber bitte, wem es gefällt, soll gehen, so tolerant bin ich auch ohne lustiges Pseudo-Motto. Dieses Jahr übrigens “still have a dream“. Man bezieht sich bei diesem Motto auf Martin Luther King und Barack Obama. Die Besucher werden es zu schätzen wissen.

Ein lustiger Promi, Mike Shiva, wollte eigentlich auch an die Parade. Mehr noch, er wollte sogar eine Hymne singen. Dies fanden aber scheinbar die toleranten Anhänger der Streetparade nicht so toll und schickten ihm eine Morddrohung, so dass der Kartenleger und Wahrsager nun doch auf einen Besuch der Streetparade verzichtet. Dabei wäre ja dieses Jahr sein Motto gewesen, eben “still have a dream”.

Immerhin war dies im Vorfeld das einzige, was ich in den Medien von der Streetparade mitbekommen habe. Ich mische jetzt mal meine SD-Karten und schaue in die Zukunft. Ich sehe deutlich, dass es keine 21. Streetparade geben wird und dass dafür Mike Shiva mit seinem Personal durch die Stadt tingeln wird und ihm die Leute begeistert 5-Lieber zuwerfen.

Ich könnt sicher sein, das sich diese Prophezeiung bewahrheiten wird, auch wenn ich für euch gratis meine SD-Cards gelegt habe. Falls jemand an die Streetparade geht, wünsche ich viel Spass! Ich persönlich werde wie alle Jahre den schlauen Bauer besuchen. Mehr darüber vielleicht in einem der nächsten Posts.

Die Perle des Anachronismus

Letzte Woche hat es mich wieder ereilt. Ich fand im Briefkasten wieder mal den richtig webnulligen Katalog von Pearl. Schon auf dem Titelbild wird einem bewusst, dass sich in den zwei Jahren, seit ich den Katalog das letzte Mal erhalten hatte, nichts, aber auch gar nichts geändert hat.

pearltitelPearl mag ja durchaus Produkte haben, die gut sind und die ich mir vielleicht sogar kaufen würde. Aber dieses Layout macht mich schlichtweg fertig. Haben die Jungs und Mädels (im Bikini?) wirklich das Gefühl, dass Männer in der heutigen Zeit noch immer gleich irgend ein Tech-Teil kaufen, nur weil es von einem leichtgeschürzten Mädchen angepriesen wird? Das ist spätestens seit den 80ern zu tiefst anachronistisch und funktioniert doch heute nicht mal mehr für Sportfelgen und Autowachse. Wenn ich dann noch beim durchblättern Angebote zum Valentinstag finde, weiss ich, dass das ganze so zeitgemäss ist, wie ein Laubbläser (werde ich, glaube ich, nicht mehr los) im Frühling.

Wie gehts euch mit Pearl? Schon mal was bestellt? Stimmt der Leitspruch auf dem Titelblatt “innovativ preiswert kompetent”?

Gesucht wird DAS anachronistische Design

Dieser Blog ist mit einem Header in einer beigen, braunen Farbe gestartet. Nachdem ich Feedbacks bekommen habe, wie “Der Zahnbelag muss weg” oder “einfach nur hässlich” werde ich das wohl ändern. Folgende Header stehen zur Wahl. Ihr habt über die Kommentarfunktion die Wahl. Besten Dank jetzt schon für die Mithilfe!

a) grau

b) braun

c) blau

d) bunt